STEELE.2010
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Kultur Kuxe zur Unterstützung des Kulturhauptstadtprojekts in Steele

Bis zum Herbst 2010 werden insgesamt 12 Kultur-Kuxe ausgegeben. Künstler aus Steele und Umgebung gestalten den jeweiligen Anteilsschein. Die Auflage ist jeweils auf 200 limitierte und vom Künstler signierte Kuxe beschränkt. Der einzelne Kux kostet € 10,00. Wer diese im Abonnement und im Voraus bezahlt erwirbt erhält einen 13. Kux gratis.

Der Käufer der Kultur-Kuxe unterstützt und fördert somit als "Impresario" das Kultur-Projekt "Kein Wasser runterschütten" – ein Beitrag des Bezirks VII (Steele Kray) zur Kulturhauptstadt 2010. Dieses ist ein großes partizipatives Kunst-Projekt zu den Thema "Nachbarschaft" und "Stadtteilentwicklung", dass im Oktober 2010 im Center Carrée in Steele mittels Tanz, Theater, Musik und Installation inszeniert wird.

Was ist ein "Kux" ?

Ein Kux ist etwas ähnliches wie eine Aktie, genauer eine Beteiligung an einem bergrechtlichen Unternehmen. Der Kux lautet nicht auf einen Nominalbetrag wie die Aktie, sondern auf einen Teil des Gesamtvermögens des Bergbau-Unternehmens (=Quotenbeteiligung). Einfach gesagt haben Sie mit dem Erwerb einer oder mehrerer Kultur-Kuxe einen quotenmäßigen Anteil an der Finanzierung unseres Projektes "Steele2010 – Kein Wasser runterschütten" und zudem noch ein einmaliges Kunstobjekt in Händen.
(Bitte Abbildung anclicken).


Der zwölfte Kux...
zeigt ein Motiv ohne Titel und ist gestaltet von Hanna Horst.
Die Künstlerin wurde am 25.10.1942 geboren und wuchs in Schleswig-Holstein auf. Sie studierte in Ulm, Hamburg und Essen Grafik-Design.
Zahlreiche Ausstellungen mit Portraits, Figurenschnitten und Pflanzen-Aquarellen im In- und Ausland. Ihr Atelier finden Sie in der Ringstraße 1 in Essen-Kettwig. Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter www.hannahorst.de

Der elfte Kux...
zeigt das Motiv "Haus am Stadtgarten" und ist gestaltet von Vladimir Landkof.
Der Künstler wurde in Charkow (Ukraine) geboren, wo er 1969 eine Ausbildung als Designer und Architekt am Institut für Industrie und Kunst abgeschlossen hat. Einige Jahre studierte er bildende Kunst am freien Studio des Künstlers Alexei Stchelgow, dessen Richtung in der Malerei Landkofs Entwicklung große Impulse gab. Mehrere Jahre hat der Künstler seine Tätigkeit als Designer und Architekt parallel mit der künstlerischen Aktivität ausgeübt.

Landkofs Arbeiten im Designbereich sind seit 1964 durch mehrere Ausstellungen in der Ukraine und Rußland bekannt. Sie wurden auch bei internationalen Ausstellungen in Moskau, Deutschland und Indien präsentiert. Seit 1991 hat der Künstler seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland, wo er zuerst als Mitarbeiter in einem Architekturbüro arbeitete. Seit 1995 arbeitet er als freier Künstler und Dozent im Bereich Zeichnen bei der VHS Essen und Velbert.

Der zehnte Kux...
zeigt ein Motiv aus dem Zyklus "Puppen" und ist gestaltet von Dorothee Kühl.

 

Die Künstlerin wurde 1955 in Warburg in Westfalen geboren und lebt und arbeitet in Essen. Sie studierte Kunstpädagogik und Mathematik an der Gesamthochschule /Universität Essen und ist heute als Lehrerin tätig. Schon seit frühester Jugend hat die Künstlerin gern kreativ gearbeitet und insbesondere gemalt.
Es entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Collagen. Das Thema "Puppe" interessiert sie besonders, da es auf die frühere Kindheit verweist, eine Zeit, wo so viel in der Entwicklung passiert, wo das Kind aber auch den Erwachsenen ganz ausgeliefert ist.

Der neunte Kux...
zeigt die Bergmannskuh "Walli", gefertigt aus einer Materialzusammensetzung von Stahl, Sandstein und Horn und ist gestaltet von Beate Gärtner.
Die Künstlerin wurde 1975 geboren und lebt und arbeitet in Essen. Beate Gärtner ist Bildhauerin und arbeitet in ihrem Atelier in Essen Steele-Horst.
Die Auseinandersetzung mit der Materie Stein ist seit etwa 10 Jahren Inhalt der kreativen Arbeit der Künstlerin. Jeder Stein weist seine eigene Geschichte und Beschaffenheit auf und fordert Beate Gärtner immer wieder neu heraus. So entstehen im bildhauerischen Prozess abstrakte bis figürliche Formen.
 

Der achte Kux...
zeigt das Motiv "Treppe zur Laurentiuskirche" und ist gestaltet von dem Künstler Hans Leibold.

 

Der Künstler wurde geboren am 17. Oktober 1921 als Sohn einer alteingesessenen Familie in Steele, damals noch selbstständige Stadt unter Bürgermeister Disch. Der Hobbykünstler malt nach historischen Vorlagen, vor allem aber nach eigenen Fotografien in Aquarell und Tusche und hat auch viele Federzeichnungen geschaffen. Seine Motive sind hauptsächlich Sujets der heimatlichen Umgebung Steeles und Darstellungen von Fauna und Flora an der Ruhr, aber auch Reisen haben ihn immer zum Malen inspiriert.
Das Steeler Archiv verwendete eine Tuschezeichnung des Künstlers für den Einband der dritten Ausgabe der "Stela historica, Beiträge und Bilder zur Steeler Geschichte" mit dem Motiv der Friedenskirche aus Sicht der alten Kaiser-Wilhelm-Strasse.
 

Der siebte Kux...
zeigt das Motiv "Brunnen am Kaiser-Otto-Platz" und ist gestaltet von dem Künstler Sebastian Dotter.
Der Künstler wurde 1984 in Essen-Steele geboren und lebt als freischaffender Künstler in Essen-Kray. Er beschäftigt sich mit verschiedenen Techniken, um sich vielfältig auszudrücken. Seine letzte Ausstellung lief im Kulturfenster Essen im Juli 2009 unter dem Titel "Entfesselt".
Sebastian Dotter hat das Motiv "Brunnen des Kaiser-Otto-Platzes" für den Kux gewählt, weil sein Vater dort drei Jahrzehnte als niedergelassener Arzt gearbeitet hat und sein Großvater im Bergbau tätig war.

Der sechste Kux
zeigt unter dem Titel "Zyklus Steele Blatt 1" die drei Steeler Kirchen St.Laurentius, St.Marien im Rott und die Friedenskirche und ist gestaltet von der Künstlerin Helga Budde-Engelke.
Die Künstlerin wurde 1950 in Oberhausen geboren und studierte von 1973-1981 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1984 freie künstlerische Tätigkeit als Malerin und Zeichnerin mit einem eigenen Atelier und Ausstellungshaus im Hünninghausenweg in Steele, wo sie zusammen mit dem Künstler Rainer Engelke lebt und arbeitet. Zahlreiche Preise und Stipendien, z.B. Bergischer Kunstpreis 1987 und Rheinischer Kunstpreis 1991. Zentrales Thema der Arbeit der Künstlerin ist die Architektur. Die vorliegende Arbeit entstammt dem zeichnerischen Zyklus über die Sanierung Steeles der 1970er Jahre. In der noch nicht abgeschlossenen Reihe reflektiert die Künstlerin ihr eigenes Lebensumfeld. Vergangenes wird mit Aktuellem verbunden, Gedanken über Sinn und Unsinn städtebaulicher Maßnahmen fügen sich wie Splitter auf der Bildfläche zu einerneuen Wirklichkeit zusammen.
Der fünfte Kux...
zeigt die Mariensäule auf dem Grendplatz "in Bleistift und Kaffee" und ist gestaltet von dem Künstler Rainer Engelke.
Der Künstler wurde 1952 in Essen geboren. Studium an der Kunstakademie bei den Professoren Wintersberger, Sackenheim und Crummenauer; freischaffende künstlerische Tätigkeit als Zeichner, Maler und Grafiker. Seit 1991 Lehrbeauftragter für zeichnerische Darstellung an der FH Dortmund. Seit 1975 kontinuierliche Ausstellungen und Gewinner zahlreicher Preise.
Seitdem vielfache Portraitaufträge von Personen des Öffentlichen Lebens und Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen. Seit 1995 eigenes Atelier und Ausstellungshaus in Essen-Steele. Lebt und arbeitet in Essen-Steele mit der Künstlerin Helga Budde-Engelke.
Zentrales Thema der Arbeit ist die Urbanität als Lebensform und architektonische Themen.
Der vierte Kux...
zeigt den Turm der katholischen Kirche St. Laurentius in Steele und ist gestaltet von der Künstlerin Marlis Becher.
Die Künstlerin, geboren 1951, lebt und arbeitet in Essen. Studium der Pädagogik, Kunsterziehung und Germanistik, 1989 Promotion zum Dr. phil.
Schülerin von: Justus Mandellaub, Düsseldorf; Christine Henn, Europäische Kunstakademie Trier; Prof. Konrad Klapheck, Kunstakademie Düsseldorf. Ausstellungen von 1996 bis 2009 in Aschaffenburg, Gelsenkirchen, Wuppertal und Essen. Die Künstlerin setzt sich malend und zeichnend mit ihrer Umgebung auseinander. Dabei kann das Objekt direkt vor Augen oder in der Erinnerung gegenwärtig sein. Die Darstellungen können sehr konkret und realistisch oder auch abstrahiert sein, immer ist aber ein Bezug zur Realität erkennbarer Auslöser.
Der dritte Kux...
zeigt den rechten Teil aus dem Triptychon "Frühling im Ruhrgebiet" und ist gestaltet von der Künstlerin Annette Rikta Nolte.
Die Künstlerin studierte Kunstpädagogik und Freie Kunst Malerei an der Universität/GHS Essen und an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebte und arbeitete 10 Jahre in Essen-Steele und ist diesem Stadtteil sehr verbunden. Ihre malerischen Arbeiten entstehen intuitiv, aus dem Augenblick heraus und transportieren in kraftvollen Farben und Formen die Atmosphäre innerer und äußerer Wahrnehmungen.
Der zweite Kux...
zeigt einen Ausschnitt des Grendplatzes mit der Mariensäule und ist gestaltet von der Künstlerin Notburga Jenny-Niederprüm.
Die Künstlerin wurde 1951 in Steele geboren und studierte von 1972-1980 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Grote. Seit 1986 arbeitet sie bei der VHS Essen als Kursleiterin für Acrylmalerei und seit 2002 als Kunsterzieherin an der Gesamtschule Essen-Holsterhausen. Die Motive ihrer Bilder sind Menschen, Familie und Freunde, wie sie uns im Alltag begegnen. Interessant ist der Augenblick, eine unwillkürliche Geste, ein flüchtiger Blick, der Inneres preisgibt. Diese Motive übersetzt sie in gestische, auch detaillierte Malerei mit Acrylfarben, in der die einzelne Farbe – spezifisch in Charakter und Konsistenz – aus dem Ganzen des Hell-Dunkel fließt. Seit 1980 nimmtdie Künstlerin an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Essen und Umgebung teil.
Der erste Kux...
zeigt ein Detail aus der Aktion OPHELIA WASSERFRAU IM STEELER ROTT in einer alten Wohnung in Steele und ist gestaltet von der Künstlerin Edelgard Stryzewski-Dullien.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Essen-Steele. Ausgehend von der Zeichnung und der Malerei setzt sie sich auseinander mit Körpern in Räumen, mit Raum und Umraum, mit öffentlichem Raum und Kunst, mit Installationen und Performances und bezieht alle Arbeiten direkt auf den Ort, an dem sie arbeitet. Mehrere Zyklen sind Dokumentationen der persönlichen "Eroberung" des Wohnortes Steele/Kray.

An folgenden Verkaufstellen sind die Kuxe zu erwerben:

  • Westhoffsche Buchhandlung Platzer. Paßstraße
  • Buchhandlung Polberg, Kaiser-Wilhelm-Platz
  • Herrenmode Finger, Kaiser-Otto-Platz
  • Steeler Kopierladen, Kaiser-Wilhelm-Platz
  • Kulturzentrum Grend, Westfalenstraße
  • Steeler Archiv, Dreiringplatz
  • Studio-Bühne Essen, Korumhöhe

Oder per Versand (+ EUR 2,00 Versandkosten) unter info@steele2010.de